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  AIQ® - Programm
 
  Ansprechpartner
Prospekte und Lehrinhalte zu AIQ®
 
  AIQ® 

Die Situation in den kunststoffverarbeitenden Betrieben zeigt, dass die Anforderungen durch höherwertige technische Produkte und international verschärfte Marktbedingungen ständig steigen. Zur erfolgreichen Bewältigung dieses Strukturwandels steigt parallel auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Ingenieuren. Dem entgegen steht die geringe, sich nur langsam erholende, Zahl der Ingenieurabsolventen an Universitäten und Fachhochschulen.
Der Mangel an Ingenieuren und anderen qualifizierten Fachkräften wird immer mehr zu einem bedrohlichen Faktor für die Bewältigung anstehender Aufgaben, die Durchführung neuer Entwicklungen und das Wachstum vieler Unternehmen. Da nicht zu erwarten ist, dass die Anzahl der Ingenieurstudenten in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird oder Absolventen aus dem Ausland hinzukommen, muss der steigende Bedarf an Fachkräften mit ingenieuradäquatem Wissen auf andere Art und Weise bereitgestellt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sicherzustellen.


Zielsetzung

Die ISK
® (Iserlohner Kunststoff-Technologie GmbH) bietet in Zusammenarbeit mit dem Kunststoff-Verarbeitungslabor (KVL 1, Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel) der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein Ausbildungsprogramm an, welches dem wachsenden Mangel an Fachkräften, insbesondere im Ingenieurbereich, durch eine gezielte Weiterbildung vorhandener Mitarbeiter entgegenwirken soll. Ziel ist es, vorhandenen Fachkräften punktuell Ingenieurwissen und -fähigkeiten zu vermitteln, so dass ein „ingenieurmäßiges“ Arbeiten durch qualifiziertes Personal geleistet werden kann. Das modular und durchgängig aufgebaute Ausbildungskonzept AIQ® ist in dieser Form wohl einmalig. AIQ® kann und will kein vollständiges Ingenieurstudium ersetzen, jedoch soll es Mitarbeiter zur Übernahme typischer Ingenieuraufgaben befähigen, für neue Herausforderungen rüsten und zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren.


Konzept

Im Ausbildungsprogramm AIQ® werden sieben Schwerpunkte der Ingenieurtätigkeit im Bereich der Kunststofftechnik, insbesondere der Spritzgießtechnik für Thermoplaste und Duroplaste, angeboten. Diese sind im Einzelnen:

- Werkstoffkunde der Kunststoffe
- Produktentwicklung
- Spritzgießwerkzeug
- Spritzgießprozess
- Spritzgießverfahren
- Duroplastverarbeitung


Die aufgeführten Module decken somit den gesamten Bereich von der Produktidee bis zur Serienfertigung ab. Mitarbeiter können sich umfassend oder gezielt in bestimmten Bereichen fortbilden und ihr erarbeitetes Wissen sofort im Unternehmen einbringen.


Durchführung

Die sieben Module werden in Block-Seminaren angeboten. Jeder Teilnehmer kann sich auf diese Weise den Umfang seiner Weiterbildung individuell zusammenstellen. Jedes Modul kann einzeln gebucht werden, wobei die Teilnahme am Seminar "Werkstoffkunde der Kunststoffe" als Grundlage für alle weiteren Module empfohlen wird. Die Lerninhalte werden durch Beispiele, Übungen und Maschinenpraktika vertieft. Jedes Modul kann mit einer benoteten Prüfung abgeschlossen werden. Bei bestandener Prüfung wird ein Zertifikat ausgehändigt. Ohne Prüfungsteilnahme erhält der Mitarbeiter eine Teilnahmebescheinigung.


Zielgruppe

Die Weiterbildungsmaßnahme AIQ® möchte Facharbeiter, Techniker und Meister aus der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie Ingenieure ohne kunststoffspezifische Ausbildung ansprechen. Die Teilnehmer sollten eine entsprechende Lernbereitschaft mitbringen.


Lehrinhalte

Ausführliche Informationen zu den Lehrinhalten erhalten Sie auf Anfrage bei der ISK
® oder zum Download. Die Lehrinhalte der einzelnen Module sind bewusst praxisorientiert gestaltet, so dass neu erworbenes Wissen am Arbeitsplatz sofort eingebracht werden kann. Das Niveau der Lehrinhalte ist der Zielsetzung einer "ingenieurnahen Höherqualifizierung" angepasst, jedoch wird der Einstieg an das Vorwissen der Gruppe angepasst. Daher wird ein entsprechendes Engagement und eine Lernbereitschaft der Teilnehmer vorausgesetzt. Die Breite und Tiefe eines Hochschulstudiums kann angesichts der wenigen Seminartage natürlich nicht erwartet werden. Daher liegt die Betonung auch auf einer "ingenieurnahen" Ausbildung. Trotz der betont praxisorientierten Lehrinhalte kommen theoretische Grundlagen nicht zu kurz. Diese sind zwingend notwendig, um ein tiefer gehendes Verständnis der Kunststofftechnik und ihrer Prozesse zu erhalten. Ein ganzheitliches und tieferes Verständnis der Eigenschaften der Kunststoffe und ihrer Verarbeitung ermöglichen dem Mitarbeiter neue Lösungsansätze in der betrieblichen Praxis zu erarbeiten, was dem Unternehmen direkt zu gute kommt. Eine flexible Unterrichtsgestaltung ist trotz vorgegebener Lehrinhalte in jedem Fall möglich, um das Seminar auf die individuelle Struktur und den Kenntnisstand der Teilnehmergruppe abzustimmen. Da die ISK® GmbH neutral arbeitet, sind die Seminarinhalte nicht werbebeeinflusst, sondern wissenschaftlich und allgemeingültig.


Ablauf

Die meist viertägigen Seminare finden in einer kleinen Lerngruppe statt, um auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer optimal eingehen zu können. Alle vorgetragenen Lehrinhalte werden zusätzlich als Seminarunterlage ausgegeben, die zur Prüfungsvorbereitung und später als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Die Referenten sind neben Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel, Mitarbeiter der ISK
® GmbH, ggf. werden auch externe Referenten hinzugezogen. Neben den Seminarvorträgen werden ggf. auch Praxisteile eingefügt, in denen Beispiele, Übungen, Berechnungen oder Versuche (auch an Maschinen) durchgeführt werden.


Prüfung

Nach Ablauf der Veranstaltung bietet die ISK
® in Absprache mit Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel eine Prüfung an. Dies unterscheidet AIQ® von üblichen Seminaren. So kann der Teilnehmer seinen Lernerfolg selbst überprüfen und mit dem Abschlusszertifikat seine neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen. Zudem bekommt der Arbeitgeber durch die Prüfungsteilnahme seiner Mitarbeiter ein unmittelbares "Feedback" über den Erfolg der Schulungsmaßnahme. Die Prüfung findet nach Absprache mit den Teilnehmern direkt im Anschluss an das Seminar oder in einem angemessenen zeitlichen Abstand statt. Die Teilnahme an der Prüfung ist seitens der ISK® freiwillig. Natürlich kann der Arbeitgeber seine angemeldeten Mitarbeiter verpflichten, an der Prüfung teilzunehmen. Ein Abschlusszertifikat wird jedoch nur nach bestandener Prüfung ausgehändigt. Wird die Prüfung nicht bestanden, kann sie wiederholt werden. Ohne Prüfungsteilnahme erhält der Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.


Kosten

Die Seminarkosten decken die Lehrveranstaltungen, Mahlzeiten, Pausengetränke, Seminarunterlagen sowie ggf. die Prüfungsveranstaltung und die Korrektur der Prüfung ab.


Termine

Die Seminartermine, Lehrinhalte, sowie weitere Informationen sind im Prospekt enthalten (siehe unten).
 
  Ansprechpartner

B.Eng. Dennis Barth
 

 
  Prospekte und Veröffentlichungen

AIQ_LerninhalteAIQ Lerninhalte
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AIQ 2011 AIQ 2011 Prospekt
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AIQ 2011 AIQ 2012 Prospekt
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