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© ISK GmbH
Max-Planck-Straße 5c
D-58638 Iserlohn
Tel. +49 (0)2371 1537-0
Fax +49 (0)2371 1537-11
E-Mail
www.isk-iserlohn.de
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AIQ® - Programm
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Ansprechpartner
Prospekte und
Lehrinhalte zu AIQ® |
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AIQ®
Die Situation in den kunststoffverarbeitenden Betrieben zeigt, dass die
Anforderungen durch höherwertige technische Produkte und international
verschärfte Marktbedingungen ständig steigen. Zur erfolgreichen
Bewältigung dieses Strukturwandels steigt parallel auch der Bedarf an
qualifizierten Fachkräften und Ingenieuren.
Dem entgegen steht die geringe, sich nur langsam erholende, Zahl der
Ingenieurabsolventen an Universitäten und Fachhochschulen.
Der Mangel an Ingenieuren und anderen qualifizierten Fachkräften wird
immer mehr zu einem bedrohlichen Faktor für die Bewältigung anstehender
Aufgaben, die Durchführung neuer Entwicklungen und das Wachstum vieler
Unternehmen. Da nicht zu erwarten ist, dass die Anzahl der
Ingenieurstudenten in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird oder
Absolventen aus dem Ausland hinzukommen, muss der steigende Bedarf an
Fachkräften mit ingenieuradäquatem Wissen auf andere Art und Weise
bereitgestellt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
sicherzustellen.
Zielsetzung
Die ISK® (Iserlohner Kunststoff-Technologie GmbH) bietet in
Zusammenarbeit mit dem Kunststoff-Verarbeitungslabor (KVL 1, Prof.
Dr.-Ing. Paul Thienel) der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ein
Ausbildungsprogramm an, welches dem wachsenden Mangel an Fachkräften,
insbesondere im Ingenieurbereich, durch eine gezielte Weiterbildung
vorhandener Mitarbeiter entgegenwirken soll.
Ziel ist es, vorhandenen Fachkräften punktuell Ingenieurwissen und
-fähigkeiten zu vermitteln, so dass ein „ingenieurmäßiges“ Arbeiten
durch qualifiziertes Personal geleistet werden kann.
Das modular und durchgängig aufgebaute Ausbildungskonzept AIQ® ist in
dieser Form wohl einmalig. AIQ® kann und will kein vollständiges
Ingenieurstudium ersetzen, jedoch soll es Mitarbeiter zur Übernahme
typischer Ingenieuraufgaben befähigen, für neue Herausforderungen rüsten
und zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren.
Konzept
Im Ausbildungsprogramm AIQ® werden sieben Schwerpunkte der
Ingenieurtätigkeit im Bereich der Kunststofftechnik, insbesondere der
Spritzgießtechnik für Thermoplaste und Duroplaste, angeboten. Diese sind
im Einzelnen:
-
Werkstoffkunde der Kunststoffe
-
Produktentwicklung
-
Spritzgießwerkzeug
-
Spritzgießprozess
-
Spritzgießverfahren
-
Duroplastverarbeitung
Die aufgeführten Module decken somit den gesamten Bereich von der
Produktidee bis zur Serienfertigung ab. Mitarbeiter können sich
umfassend oder gezielt in bestimmten Bereichen fortbilden und ihr
erarbeitetes Wissen sofort im Unternehmen einbringen.
Durchführung
Die sieben Module werden in Block-Seminaren angeboten. Jeder Teilnehmer
kann sich auf diese Weise den Umfang seiner Weiterbildung individuell
zusammenstellen. Jedes Modul kann einzeln gebucht werden, wobei die
Teilnahme am Seminar "Werkstoffkunde der Kunststoffe" als Grundlage für
alle weiteren Module empfohlen wird. Die Lerninhalte werden durch
Beispiele, Übungen und Maschinenpraktika vertieft. Jedes Modul kann mit
einer benoteten Prüfung abgeschlossen werden. Bei bestandener Prüfung
wird ein Zertifikat ausgehändigt. Ohne Prüfungsteilnahme erhält der
Mitarbeiter eine Teilnahmebescheinigung.
Zielgruppe
Die Weiterbildungsmaßnahme AIQ® möchte Facharbeiter, Techniker und
Meister aus der kunststoffverarbeitenden Industrie sowie Ingenieure ohne
kunststoffspezifische Ausbildung ansprechen. Die Teilnehmer sollten eine
entsprechende Lernbereitschaft mitbringen.
Lehrinhalte
Ausführliche Informationen zu den Lehrinhalten erhalten Sie auf Anfrage
bei der ISK® oder zum
Download. Die Lehrinhalte der einzelnen Module sind bewusst
praxisorientiert gestaltet, so dass neu erworbenes Wissen am
Arbeitsplatz sofort eingebracht werden kann. Das Niveau der Lehrinhalte
ist der Zielsetzung einer "ingenieurnahen Höherqualifizierung"
angepasst, jedoch wird der Einstieg an das Vorwissen der Gruppe
angepasst. Daher wird ein entsprechendes Engagement und eine
Lernbereitschaft der Teilnehmer vorausgesetzt. Die Breite und Tiefe
eines Hochschulstudiums kann angesichts der wenigen Seminartage
natürlich nicht erwartet werden. Daher liegt die Betonung auch auf einer
"ingenieurnahen" Ausbildung. Trotz der betont praxisorientierten
Lehrinhalte kommen theoretische Grundlagen nicht zu kurz. Diese sind
zwingend notwendig, um ein tiefer gehendes Verständnis der
Kunststofftechnik und ihrer Prozesse zu erhalten. Ein ganzheitliches und
tieferes Verständnis der Eigenschaften der Kunststoffe und ihrer
Verarbeitung ermöglichen dem Mitarbeiter neue Lösungsansätze in der
betrieblichen Praxis zu erarbeiten, was dem Unternehmen direkt zu gute
kommt. Eine flexible Unterrichtsgestaltung ist trotz vorgegebener
Lehrinhalte in jedem Fall möglich, um das Seminar auf die individuelle
Struktur und den Kenntnisstand der Teilnehmergruppe abzustimmen. Da die
ISK® GmbH neutral arbeitet, sind die Seminarinhalte nicht
werbebeeinflusst, sondern wissenschaftlich und allgemeingültig.
Ablauf
Die meist viertägigen Seminare finden in einer kleinen Lerngruppe statt,
um auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer optimal
eingehen zu können. Alle vorgetragenen Lehrinhalte werden zusätzlich als
Seminarunterlage ausgegeben, die zur Prüfungsvorbereitung und später als
Nachschlagewerk verwendet werden kann. Die Referenten sind neben Prof.
Dr.-Ing. Paul Thienel, Mitarbeiter der ISK® GmbH, ggf. werden auch
externe Referenten hinzugezogen. Neben den Seminarvorträgen werden ggf.
auch Praxisteile eingefügt, in denen Beispiele, Übungen, Berechnungen
oder Versuche (auch an Maschinen) durchgeführt werden.
Prüfung
Nach Ablauf der Veranstaltung bietet die ISK® in Absprache mit Prof.
Dr.-Ing. Paul Thienel eine Prüfung an. Dies unterscheidet AIQ® von
üblichen Seminaren. So kann der Teilnehmer seinen Lernerfolg selbst
überprüfen und mit dem Abschlusszertifikat seine neu erworbenen
Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen. Zudem bekommt der Arbeitgeber
durch die Prüfungsteilnahme seiner Mitarbeiter ein unmittelbares
"Feedback" über den Erfolg der Schulungsmaßnahme. Die Prüfung findet
nach Absprache mit den Teilnehmern direkt im Anschluss an das Seminar
oder in einem angemessenen zeitlichen Abstand statt. Die Teilnahme an
der Prüfung ist seitens der ISK® freiwillig. Natürlich kann der
Arbeitgeber seine angemeldeten Mitarbeiter verpflichten, an der Prüfung
teilzunehmen. Ein Abschlusszertifikat wird jedoch nur nach bestandener
Prüfung ausgehändigt. Wird die Prüfung nicht bestanden, kann sie
wiederholt werden. Ohne Prüfungsteilnahme erhält der Teilnehmer eine
Teilnahmebestätigung.
Kosten
Die Seminarkosten decken die Lehrveranstaltungen, Mahlzeiten,
Pausengetränke, Seminarunterlagen sowie ggf. die Prüfungsveranstaltung
und die Korrektur der Prüfung ab.
Termine
Die Seminartermine, Lehrinhalte, sowie weitere Informationen sind im
Prospekt enthalten (siehe unten). |
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Ansprechpartner
B.Eng. Dennis Barth
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Prospekte und Veröffentlichungen
AIQ
Lerninhalte
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AIQ
2011 Prospekt
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AIQ
2012 Prospekt
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