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Bild 1: Problemfall: Überhitzung schlanker Kerne,
gelöst durch CO2
-Temperierung |
Um auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben zu können, muss in der
Kunststoffverarbeitung immer wieder nach neuen Möglichkeiten zur
Kostenreduzierung und Qualitätssteigerung gesucht werden.
Ein Bereich, in dem noch eine große Kostenreduzierung und
Qualitätssteigerung bei der Herstellung von Kunststoffartikeln erreicht
werden kann, ist die Temperierung von Spritzgießwerkzeugen.
Die Erfahrung zeigt, dass allein durch die Optimierung der Kühlzeit
häufig eine Zykluszeitverkürzung von bis zu 20 % oder mehr erreicht
werden kann. Die längeren Zykluszeiten beruhen einerseits auf der
Einstellung einer Kühlzeit mit zu hoher Sicherheit auf die
Formstabilität, andererseits auf eine ungleichmäßige und schlechte
Temperierung des Werkzeuges, bei der solange gewartet werden muss, bis
auch der wärmste Bereich des Formteils erstarrt ist. Hierbei muss
bewusst sein, dass 1°C Abweichung von der Solltemperatur der Kavität
eine durchschnittliche Verlängerung der Kühlzeit um 2% bedeutet!
Um eine bessere und gleichmäßigere Temperierung zu erzielen, gibt es
Verfahren, welche zusätzlich zur Wassertemperierung Problembereiche im
Werkzeug erreichen können. Hierzu zählt z.B. das Verfahren der CO2-Temperierung.
Die ISK® GmbH hat sich zusammen mit
dem Kunststoffverarbeitungslabor 1 (Prof. Dr.-Ing. Paul Thienel) der
Fachhochschule Südwestfalen intensiv mit der Thematik der CO2-Temperierung
beschäftigt. Im Bereich der CO2-Temperierung sind nunmehr einige Patente
vorhanden. Im wesentlichen beziehen sich diese auf zwei grundlegende Anwendungsfälle:
• CO2-Temerierung in Verbindung mit sinterporösen
Stahlkavitäten
• CO2-Temperierung in konventionellem Werkzeugstahl
Wir beraten Sie gerne in Bezug auf die Möglichkeiten und Grenzen der CO2-Temperierung.
Vorführungen und Probeinstallationen vor Ort sind ebenfalls möglich.
Bitte beachten Sie, dass die CO2-Temperierung patentiert und
lizenzpflichtig ist.
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